Erste Patienten im Nethanja-Krankenhaus

Bischof Jeevan schreibt aus Kondala Agraharam, 30.03.2020:

Die tägliche Nachrichten von überall auf der Erde sind schwer zu verkraften. Die meisten Menschen der Welt schauen, sehen nach jenen Bergen in der Ferne.
Unsere Christlichen Gemeinden haben Vertrauen und beten zum Herrn, denn sie glauben, dass die Hilfe kommt vom Herrn, der den Himmel und die Erde gemacht hat.

Es ist sieben Tage her, dass der Lockdown in ganz Indien eingebracht wurde.
Bis jetzt sieht es in Indien gut aus. Wenn es tatsächlich so wäre, haben wir dem Herrn viel zu danken.

Gestern, am Sonntag Nachmittag, wurden die ersten drei Quarantäne-Patienten von Polizisten, staatlichen Krankenschwestern und einer Ärztin zu unserer C.C.C (Community care center) station begleitet.
Wir mussten das andere AIDS-Krankenhaus leer machen.

Eigentlich wurden die drei Personen unter Selbst-Quarantäne gestellt, aber da sie die Quarantäne nicht eingehalten haben, wurden sie zu unserem C.C.C gebracht.
Wir wurden verpflichtet, sie aufzunehmen. Von der staatlichen Ärztin haben wir schriftlich bekommen, dass außer der Unterkunft, sie für alles andere selber verantwortlich sind