2026 Weltmissionsopfer
2026 Weltmissionsopfer
Die württembergische Landeskirche bietet in ihrem Projektheft den Kirchengemeinden jedes Jahr verschiedene Weltmissionsprojekte zur Unterstützung an. Auch wir sind wieder mit zwei Projekten vertreten.
Projekt 59: Schule für alle
Schulbildung darf auch in Indien kein Privileg der oberen Gesellschaftsschichten bleiben. Mit
diesem Ziel betreibt die Nethanja-Kirche drei allgemeinbildende Schulen.
Diese Schulen werden von ca. 1.600 Kindern und Jugendlichen besucht – vom Kindergarten
bis zur 12. Klasse der Oberstufe. Angehörige aller Religionen sind willkommen. Besonderen
Wert wird darauf gelegt, dass schwerpunktmäßig Kinder aus benachteiligten
Gesellschaftsschichten und armen Familien aufgenommen werden. Etliche der Kinder sind
die erste Generation ihrer gesamten Verwandtschaft, die keine Analphabeten mehr sind und
die Chance bekommen, nicht mehr als Tagelöhner arbeiten zu müssen.
Aus Deutschland werden für arme Kinder Freiplätze und Internatsunterbringung finanziert,
die anderen tragen durch sozial gestaffeltes Schulgeld zum Betrieb der Schule bei.
Überwiegend christliche Lehrkräfte tragen maßgeblich dazu bei, dass an der Schule
christliche Werte und Glaube im Alltag gelebt werden. Doch auch staatliche Festtage und
Traditionen anderer Religionen werden geachtet.
Für die laufenden Sach- und Personalkosten sowie für anfallende Renovierungen und
Reparaturen benötigen wir im Jahr 2026 170.000 Euro.
Projekt 60: Mädchen eine Zukunft geben
Immer noch leben in den Slums indischer Städte viele Kinder, deren Entwicklung durch
Kriminalität, Abhängigkeiten oder Krankheiten der Eltern stark gefährdet ist. Besonders
Mädchen kommen dabei oft zu kurz.
An zwei Standorten in den Städten Visakhapatnam und Rajahmundry setzt die Nethanja-
Kirche besondere Zeichen für diese Mädchen. In zwei Kinderdörfern können jeweils ca. 100
Mädchen in Sicherheit leben und gut versorgt wohnen. Sie sind untergebracht in Pavillons zu
20 Mädchen, dort haben sie ihre Freundinnen und werden rund um die Uhr von
„Hausmüttern“ (Sozialarbeiterinnen) betreut. Schulbildung bekommen sie in den Nethanja-
Schulen vor Ort.
In Visakhapatnam besteht seit 2019 ein Junior College (gymnasiale Oberstufe), in dem
begabte Mädchen bis zum Abitur weiter gefördert werden, in Rajahmundry ist die
Genehmigung für ein Junior College erteilt und unsere Partner planen eine Erweiterung der
bestehenden Schule.
Jedes Jahr können weitere Mädchen aufgenommen werden, und nach der Schulzeit sind die
jungen Frauen gut vorbereitet, um selbstständig zu leben, zu studieren oder einen Beruf zu
lernen, z.B. auch in der Krankenpflegeschule oder der Bibelschule der Nethanja-Kirche. So
ist dieses Projekt auf Dauer angelegt und der laufende Betrieb wird zum größten Teil mit
Spenden aus Deutschland abgedeckt.
Für die laufenden Sach- und Personalkosten sowie für anfallende Renovierungen und
Reparaturen benötigen wir im Jahr 2026 75.000 Euro.
Für dieses Projekt erbitten wir: 60.000 €